Sonntag, 7. Dezember 2014

Beschwipste Williams-Christ-Plätzchen

Ob es nun Plätzchen oder gar eher Pralinen sind, kannst Du selbst entscheiden. Auf alle Fälle schmeckst Du beim Naschen meiner Williams-Christ-Plätzchen einerseits die Mürbheit des Butterplätzchen, das die Basis des Naschwerks bildet, und bist andererseits entzückt vom wunderbaren Schmelz des schokoladigen Buttertrüffel-Rings. Ja, ein kleines bisschen mächtig sind sie schon, aber die Süße kommt durch die Zartbitterschokolade als Gegenpol gar nicht so zum Tragen. Und Du musst ja nicht so viele auf einmal davon naschen. ... Wobei, die Dinger haben einen ziemlich hohen Suchtfaktor. Sag bitte hinterher nicht, dass ich Dich nicht gewarnt hätte!



Zutaten für ca. 80 Stück mit Ø = ca. 3 cm 

(Ich habe sie mit Ø = 4 cm ausgestochen, wegen des Backpulvers werden die Plätzchen beim Backen minimal höher und ziehen sich dabei etwas zusammen, so dass sie danach nur noch etwa 3 cm groß sind)

Mürbteig:
200 g Mehl
1 Msp. Backpulver
40 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
1 kleines Ei
(bei Bedarf noch ein klitzekleines bisschen Milch, je nach Größe des Eies)

zum Bestreichen:
ca. 3 gehäufte EL Aprikosenkonfitüre (ideal wäre auch Birnenkonfitüre)

"beschwipste" Schoko-Buttertrüffel-Masse:
275 g Zartbitter-Kuvertüre
90 g zimmerwarme, weiche Butter
30 g Puderzucker
4 cl Williams Christ Birnenbrand 40 %
die Menge ist reichlich, aber siehe die Erklärung ganz unten! *

"beschwipster" Zuckerguss:
4 gehäufte EL Puderzucker

 1,5 - 2 EL Williams Christ Birnenbrand 40 %

Und so geht's:

Vermische das Mehl, das Backpulver, den Zucker und das Salz und verknete alles zusammen mit der weichen Butter und dem Ei zügig zu einem Mürbteig. Sollte der Teig zu trocken sein, gibt tropfenweise noch etwas Milch dazu.

Stelle den Teig eine halbe Stunde kalt.

Rolle den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Unterlage ca. 3 mm dünn aus.



Tipp für's Ausrollen:

Nimm 2 gleichdicke Lineale oder aber auch spezielle Teigstäbe als seitliche Höhenbegrenzung für das Rollholz zu Hilfe. So wird der Teig richtig schön gleichmäßig dick. Lege Frischhaltefolie beim Ausrollen auf den Teig, dann brauchst Du die Oberseite nicht zusätzlich bemehlen und es klebt nichts am Rollholz.
Löse die Teigplatte vor dem Ausstechen evtl. mit einer Palette von der Unterlage, falls Du keine Silikon-Unterlage verwendest, dann kannst Du die Plätzchen leichter wegnehmen.

Stich Kreise mit einem Ø = ca. 40 mm aus, lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backe sie ca. 9 min bei 180 °C im vorgeheizten Ofen bei Ober- und Unterhitze goldgelb.


Bestreiche die erkalteten Mürbteigplätzchen hauchdünn mit der Aprikosenkonfitüre.


Lass die Kuvertüre für die Schoko-Buttertrüffel-Masse im Wasserbad zerlaufen.
(Das geht auch super einfach in der Mikrowelle: mehrere Zyklen bei 400 W, anfangs 3:30 min, wenn die Kuvertüre flüssig wird, verkürzst Du die Zeiten auf 2 - 1 min, rühre die Schokolade zwischen den Zyklen jedesmal um, die Kuvertüre soll richtig zerlaufen sein, gut warm, aber natürlich nicht zu heiß werden)
Rühre die weiche Butter, den Puderzucker und den Williams Christ Birnenbrand unter die gut warme Kuvertüre, bis die Butter zerschmolzen ist und alles homogen verteilt ist. Du kannst auch erst mal nur die Butter mit der Kuvertüre vermengen und dann, wenn alles gleichmäßig verrührt ist, den Puderzucker und den Schnaps hinzufügen.


Fülle die Schoko-Buttertrüffelmasse in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung, evtl. mit einer Sterntülle, und spritze am Rand der Plätzchen einen Ring auf.


Verrühre den Puderzucker mit so viel Birnenbrand, dass er dick ist, aber gerade so verlaufen kann.
Fülle den Birnenbrand-Zuckerguss mit einem Löffel in die Mitte der Schokotrüffel-Ringe. Setze rechtzeitig den Löffel ab, kippe lieber die Plätzchen etwas hin und her, damit der Guss die Fläche lückenlos innerhalb der Ringe verläuft, als zu viel Guss hineinzugeben, sonst wird es vielleicht zu süß.


Mit der Zeit zieht der Guss etwas an, da der Birnengeist relativ schnell verdunstet, verdünne den Guss dann einfach wieder mit ein paar Tropfen Schnaps.

Stell die Plätzchen ein paar Stunden kühl, bis sie fest sind, und verpacke sie dann in eine dicht schließende Vorratsdose, lege dabei Butterbrotpapier zwischen die einzelnen Schichten.


*Die Trüffelmasse habe ich reichlich berechnet, da sicher jeder eine andere Menge der Trüffelmasse aufspritzt. Leichter bleibt etwas davon übrig, als dass es Dir dann nicht reicht. Wenn Du ganz sparsam damit umgehst, kannst Du die Menge der Trüffelmasse auf 200 g Kuvertüre umrechnen.
Bei mir ist auch etwas übrig geblieben, aber ich habe den Rest einfach in ein Schraubglas gegeben und in den Kühlschrank gestellt. Du kannst die Masse aber auch einfrieren und mit einiger Fantasie später etwas anderes damit machen, z. B. zwei Biskuitschichten damit zusammenkleben.



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Kommentare:

  1. Sono deliziosissimi!!!
    Una meraviglia da gustare tutti insieme alle feste.
    Un abbraccione

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    1. Grazie, cara Inco, che avete già fatto?

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  2. Guten Morgen,

    auch ich wünsche Dir noch frohe Weihnachten und viele schöne Momente mit Deinen Lieben.

    ˚✰˚ Liebe Grüße Kerstin ˚✰˚

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    1. oh, wie lieb ist das denn :D
      dasselbe auch für Dich und Deine Familie, liebe Kerstin <3

      Liebe Grüße von
      Barbara

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  3. Hallo Barafra!


    Da ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten für Kekse (bei uns sagt man Krapferl dazu) bin, habe ich vor kurzer Zeit Dein "gehaltvolles" Rezept gefunden und heute war es soweit - die Trüffelmasse schmeckt verboten gut und gehört ab sofort zu meinem Repertoire. Die Keksauflagen habe ich jedoch nicht nach Deinem Rezept gemacht - hatte noch einen Spitzbuben-Teig und der wurde dafür verarbeitet.
    Danke für dieses schöne und gute Rezept und ganz liebe Grüße aus dem Seewinkel (Österreich) nachBayern

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Schön, dass Du Zeit auf meinem Blog verbringst, Vielleicht kann Dich das eine oder andere Rezept zum Nachkochen animieren, über Deine Rückmeldung oder Deinen netten Kommentar freue ich mich sehr :-)))
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